Pink Wave öffne dich!
Langsam aber sicher tut sich was bei der Unglücksblüte von meiner großen Humako Pink Wave, sie geht auf! Ich glaube, sie hat die Zeit genutzt und sieht so grünlich aus, weil sie mit Hochdruck Photosynthese betreiben musste um zu überleben, da wurde wahrscheinlich alles aktiviert was irgendwie nutzbar war, und das Blühen auf später verschoben.
Nun hat sie also ihr Notprogramm beendet und wendet sich wieder den Annehmlichkeiten des Lebens zu – die Blüte mal endlich öffnen. Die Wasser- und Nährstoffversorgung ist wieder hergestellt, wie man sieht:

Ja ich weiß, das ist gemein. Aber in dem Töpfchen, in das ich sie achtlos dazugesteckt hatte, war es eng geworden. Da saßen die drei RS-Tamada zusammen und eines davon hatte schon so große Jungpflanzen, dass ich vereinzeln – also rausnehmen – musste, und bei dieser Gelegenheit kam die Pink Wave-Blüte mangels fehlender Standfestigkeit mal kurz raus und zeigte ihr kleines neues Wurzelbüschel. Sie hat jetzt als Entschädigung ein Einzeltöpfchen. Ist eigentlich nur Spielerei um zu sehen wie es weitergeht, denn vermutlich habe ich von dieser Sorte demnächst sowieso ein paar richtige Ableger.
Weil – also: Voriges Jahr, als ich mich wieder auf die Usambaraveilchen rückbesonnen hatte, noch bevor ich eine Ahnung davon hatte was es im Internet alles gibt, hatte ich insgesamt wieder stolze sieben Exemplare aus Bau- und Gartenmärkten zusammengesucht und im Juni – das muss kurz vor der ersten Blätterbestellung gewesen sein – bei diesen aufgeräumt, Sucker entfernt und alle zusammen in eine Schüssel gesetzt. Die sind jetzt groß und im Moment alle recht beflissen mit Knospenbildung, ich bin gespannt was das alles für Sorten sind. Kann sein, dass auch ein achtes dabei ist – ich bin nicht sicher! Eines ist jedenfalls in dieser Runde, das war erst absolut schwächlich, hatte ganz zarte hellgrünes Laub, und jetzt kam bei den oberen neuen eine rötliche Spur von unten dazu. Das kann ich nicht zuordnen. Ich bin aber fast sicher, dass das eins war, welches ich fast totgegossen und den noch nicht von Wurzelfäule befallenen Rest einfach mal mit dazu gesetzt hatte. Jedenfalls habe ich vergessen, wie es früher mal aussah.
Jetzt habe ich ihm am Samstag bei de jüngsten Pflanzaktion (alle Bilder sind von Samstag) die unteren Blätter entfernt und es neu eingesetzt, und dabei auch eine winzige Knospe entdeckt. Nur leider trauert es wegen dieser Veränderung und schläffelt ein bisschen. Ich beobachte es erst einmal, vielleicht kommt es noch ins Krankenhaus.
Ansonsten habe ich mir wirklich jedes vereinzelte Pflänzchen vorgenommen und, falls nötig, ein bisschen „in Form“ gebracht: Was vorher so aussah

war hinterher so:

Auch bei den ganz kleinen Jungpflanzen von der „Juni“-Lieferung, also den ersten siebzehn, habe ich das so gemacht. Sie sehen jetzt wesentlich besser aus, gepflegter, kompakter. Und eine davon, nämlich Enchanting Waterfall – da haben zwei der kleinen Pflänzchen KNOSPEN!!! Es geht los!
Zu guter Letzt bin ich todesmutig an die Kleinen von LE-Mozaika gegangen. Nachdem ich schon einige Zeit darüber nachgedacht hatte, die beiden kleinen Triebe zu separieren, bin ich erst einmal einen faulen Kompromiss eingegangen und habe das Mutterblatt so geteilt, dass jede kleine Pflanze ein Stück davon behalten konnte.

Das linke Abtrennsel hat ein eigenes Töpfchen bekommen, das rechts habe ich so stehen lassen. Bis jetzt scheinen beide den Eingriff gut überstanden zu haben.
So, das zur Samstags-Pflanzaktion. Im nächsten Beitrag zeige ich glaube mal den Tisch. Es wächst ja alles und breitet sich aus. Ich stehe kurz davor, einen zweiten dazu zu holen.
Last Updated on 4 Tagen ago by JY
